Matthias Obereisenbuchner

Diplom-Psychologe  Psychotherapeut

Praxis für tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie

 

 



Therapieform

 

 Psychoanalytisch begründete Verfahren

 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

 

    Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie basiert auf den Grundannahmen der psychoanalytischen Neurosenlehre, die die Wirkung unbewusster Prozesse und insbesondere unbewusster oder unverstandener Konflikte voraussetzt.

Im Gegensatz zur analytischen Psychotherapie liegt der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie auf der konfliktzentrierten Bearbeitung der aktuellen belastenden Situation, die zu den psychischen oder psychosomatischen Problemen geführt hat.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie wird typischerweise mit einer Therapiestunde in der Woche durchgeführt und dauert insgesamt zwischen 50 und 100 Sitzungen.

 

Kurzzeittherapie

   
    Die Kurztherapie (bis zu 25 Sitzungen) ist eine Sonderform der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Die Kurztherapie dient typischerweise zur Krisenintervention oder zur Bearbeitung eines begrenzten psychischen Problems. Wenn es notwendig ist, kann eine Kurzzeittherapie in eine Langzeittherapie umgewandelt werden.


Analytische Psychotherapie

 

    Die analytische Psychotherapie unterscheidet sich von der tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in der Regel durch eine größere Dichte der Sitzungen (zwei bis drei wöchentlich). Dadurch ist die Entwicklung eines sehr viel intensiveren therapeutischen Prozesses möglich. Es geht in der analytischen Psychotherapie um die Bearbeitung der in der persönlichen Lebensgeschichte entwickelten inneren Konflikte und Fehlhaltungen. Das Ziel ist, ein größeres Maß an innerer Freiheit zu entwickeln, um mit den Problemen, die sich einem im Leben stellen, kreativer umgehen zu können. Entgegen einer verbreiteten Vorstellung geht es in der analytischen Psychotherapie nicht um ein systematisch-chronologisches „Aufarbeiten der Kindheit“. Die persönliche Lebensgeschichte ist unverzichtbar für das Verständnis der Probleme, die einem das Leben bereitet. Die therapeutische Arbeit geht - vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte - stets von der gegenwärtigen Situation aus: Was ist mir Belastendes begegnet, was beschäftigt, bedrückt mich gegenwärtig? Von den gegenwärtigen Erlebnissen, die möglichst genau und detailliert erforscht werden, ergeben sich Verbindungen zu früheren Erlebnissen, die mit den Möglichkeiten eines Kindes oder Jugendlichen nicht ausreichend verarbeitet werden konnten. Dabei kommen belastende Emotionen zu Tage, die erst im Schutz der therapeutischen Situation zugelassen werden können. Es geht in der analytischen Psychotherapie nicht in erster Linie um ein intellektuelles Einordnen der Belastungen, denen man ausgesetzt war, sondern um ein Wahrnehmen und Zulassen der mit den Ereignissen verbundenen Emotionen. Dies ist ebenso wesentlich für den therapeutischen Prozess wie eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung mit dem Therapeuten.

Eine Analytische Psychotherapie dauert – entsprechend den Psychotherapierichtlinien der Krankenkassen - in der Regel zwischen 160 und 240 Stunden, bei entsprechender Indikation ist ausnahmsweise auch eine längere Therapiedauer möglich.

Bei zwei Therapiesitzungen in der Wochen ist mit einer Dauer von zwei bis drei Jahren, also mit erheblichem zeitlichen Aufwand zu rechnen.



 

 

 

 


 

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